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Wieso Du unzufrieden bist

Woher kommt die permanente Unzufriedenheit der Menschen mit ihrem Status Quo?

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich habe eigentlich ständig ein leichtes Gefühl der Unzufriedenheit. Vielleicht nicht unbedingt jeden Tag, aber schon regelmäßig. Mal mehr, mal weniger. Da ist dieses leichte Unwohlsein, dass es immer noch besser geht. Egal was man gerade erreicht hat, ob im beruflichen oder privaten Bereich, gibt es diese Stimme im Hinterkopf die einem zuflüstert, dass das alles viel zu lange dauert, dass der Ansatz um seine Ziele zu erreichen doch Bullshit ist, weil er nach 2 Wochen keine sichtbaren Resultate produziert.

Und auch wenn man einen Zwischenschritt erreicht hat und eigentlich zufrieden mit sich sein könnte, fällt man spätestens am Tag danach in ein Loch und fängt an, sich seine Errungenschaft madig zu machen.

Damit ihr besser verstehen könnt was ich meine, hier ein Beispiel aus meinem eigenen Leben:

Ich wollte nebenbei unbedingt ein eigenes Business haben. Ich hatte eine Idee. Ich fand die Idee super, ich habe diese umgesetzt und mehr oder weniger ein Jahr nebenberuflich daran gearbeitet. Nichts wird euch durch ein größeres Emotionskarussel jagen, als ein eigenes Business zu haben. Jeden Tag „heiß-kalt“ Spielchen, manchmal mehrmals am Tag, aber mindestens jeden Tag anders. Heute Top. Morgen Flop. Dann wieder andersrum. Eigentlich war ich immer nur maximal 10 Minuten zufrieden und gleich danach Unzufrieden. Ständig sind einem noch 100 Sachen eingefallen, die man hätte besser oder anders machen können. Die ersten Zweifel an der Grundidee waren auch schnell da und am liebsten hätte ich direkt etwas anderes gemacht, was aber aufgrund der Art des Business nicht ging. 10.000 Energieriegel im eigenen Keller wollen erstmal an den Mann gebracht werden.

Woher kommt also dieser Drang nach immer mehr, nach immer weiter oder oft auch einfach nach etwas anderem? Vor allem: was will uns das Gehirn damit sagen?

Eins vorweg: ich habe auch keine Ahnung. Ich kann nur berichten was ich an mir beobachtet habe und was ich denke, was in meinem Fall zutrifft.

Ich lese viel. Sehr viel. 1-2 Bücher jeden Monat, Artikel, Blogbeiträge. Ich höre Hörbücher, eins pro Monat. Aber nicht irgendwas. Alles Bücher, Artikel, Blogs die mit Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie, Lebensführung, Business und im groben mit Erfolgsprinzipien zu tun haben. Ich lese also jeden Tag von super erfolgreichen Menschen – in jedem Lebensbereich und -sinn. Alle Prinzipien die dort gelehrt werden anzuwenden ist unmöglich wenn man noch irgendwie seinen Lebensunterhalt verdienen muss (zumindest für mich). Aber man sieht doch einen roten Faden, der sich durch die meisten Bücher und Biografien durchzieht. Das ist auch ein Grund, wieso ich diesen Blog schreibe.

Ich sehe also täglich was im Leben so alles möglich ist und dagegen halte ich mein eigenes Leben. Autsch. Das sollte dann eigentlich schon alles erklären. Aber gehen wir noch etwas tiefer. Ich bin davon überzeugt, dass das Streben nach einem besseren Leben, nach mehr Geltung und Selbstverwirklichung tief im menschlichen Genom verwurzelt ist. Die Menschheit ist seit jeher progressiv ausgerichtet. Der ein oder andere wird dieses Gefühl vielleicht nicht haben, wenn er sich in seinem direkten Umfeld umschaut. Nichts desto trotz ist es aber nunmal so. Sonst würden wir wahrscheinlich immer noch in unseren Höhlen hocken, das Fleisch der Mammuts roh vom Knochen reißen und uns gegenseitig mit Keulen verprügeln.

Wenn ich jetzt zu diesem Grundbedürfnis, die zahlreichen Biografien und Geschichten erfolgreicher Menschen und ihre Prinzipien des Erfolgs hinzunehme, wird mir der Unterschied zwischen dem was ich habe und dem was möglich wäre, noch deutlicher bewußt. Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich sehe mich als jemanden mit einem hohen Lebensstandard und das kann ich ruhigen Gewissens auch von jedem in meinem Umfeld behaupten. Es ist jetzt nicht gerade so, dass ich einen Job mit Mindestlohn hätte und nach einem besseren Lebensstandard strebe, in dem Sinne dass ich mir eine schön eingerichtete Wohnung, mal einen Urlaub, qualitativ hochwertige Kleider in ausreichendem Maße und Restaurantbesuche leisten kann. Das sind alles definitiv Dinge die einen Lebensstandard ausmachen und doch sind es am Ende des Tages nur materielle Dinge oder Erfahrungen die in die Kategorie „Entertainment“ gehören und nicht zu meinem Geltungs- oder Selbstverwirklichungsdrang beitragen. Was meine ich also wenn ich davon rede „was möglich“ ist? Es ist die Art Leben, die dazu führt, welchen Beitrag man zur Gesellschaft leistet, wie man seine Kreativität auslebt, indem man das Leben anderer Menschen verbessert und dabei tiefe und bedeutungsvolle Beziehungen mit ihnen eingeht. Den „Impact“ den man auf dieser Welt hinterlässt. Davon rede ich.

Was will mir mein Gehirn also mit dem Gefühl der Unzufriedenheit sagen? Wahrscheinlich, dass ich es besser kann. Unzufriedenheit sollte eigentlich als eine positive Emotion wahrgenommen werden. Es bedeutet, dass mein Gehirn glaubt, dass ich noch bessere Ergebnisse erzielen kann. Vielleicht wende ich nur die falschen Methoden an? Vielleicht bin ich einfach nur zu ungeduldig? Vielleicht muss ich einfach nur flexibler werden?

Dementsprechend sollte auch der Umgang mit unserer Unzufriedenheit sein. Es ist ein Handlungsbedarfssignal. Wir müssen etwas machen. Wir müssen etwas ändern. Und das Gute daran: wir können es auch.

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Wovon wir mehr brauchen

Was bedeutet „gutes“ Business?

Die Herausforderung der heutigen Zeit besteht nicht mehr darin sich Gedanken darüber zu machen was wir erschaffen oder produzieren können. Wir können nahezu alles was wir uns vorstellen können auch erschaffen oder produzieren. Dies ist nicht mehr das vorwiegende Problem unserer Zeit.

Die wahre Herausforderung besteht darin sich Gedanken über die Frage zu machen was wir erschaffen sollten. Wir müssen uns Fragen dazu stellen was wir in der heutigen Zeit wirklich benötigen und ob es sinnvoll ist, das, was auch immer uns vorschwebt, umzusetzen.

Produktionskapazitäten sind heute im Überfluss vorhanden. Viele Hersteller müssen heutzutage ihre Produktionskapazitäten extern anbieten und Aufträge für andere übernehmen, da sie durch eigene, interne Aufträge nicht mehr voll ausgelastet sind. Es ist relativ leicht einen Auftragshersteller für welches Produkt auch immer zu finden. Sogar wenn man sein eigenes, individuelles Auto haben möchte, muss man sich keines von der „Stange“ bei den etablierten Herstellern kaufen, sondern kann Auftragshersteller (die im übrigen auch für die etablierten Automarken ganze Modellreihen entwickeln und produzieren) beauftragen. Man braucht sich also nicht mehr die Frage zu stellen ob man ein neues Automodell auf die Welt loslassen sollte, sondern ob es Sinn macht ein neues Automodell auf den Markt zu bringen.

Jeder der Lust und den Mut hat ein eigenes Business mit welchem Produkt auch immer zu starten kann dies mit relativ wenig Kapital auch tun, da die eigentlichen Maschinen und Produktionsmittel nicht mehr beschafft werden müssen.

Als ich damals mein erstes Business mit KYG – Keeps You Going gestartet habe, habe ich meine Energieriegel bei einem Hersteller produzieren und verpacken lassen. Ich habe lediglich das Rezept und das Design für die Verpackung geliefert und habe 5 Tage später eine Palette mit sauber verpackten Riegeln vor meiner Haustür stehen gehabt. Ich musste mir keine Maschine kaufen, die die Zutaten vermengt, keine Maschine die die fertige Masse in eine Riegelform presst, keine Maschine die die Folie bedruckt und auch keine Maschine die die fertig gepressten Riegel in die bedruckte Folie einschweißt. Ich musste mir auch keine Maschinen kaufen und Mitarbeiter anheuern, die die eingeschweißten Riegel in eine mit meinem Design bedruckte Displaybox stapeln und eine Warenausgangskontrolle machen. All das war schon vorhanden. Die Firma war glücklich, dass sie einen Auftrag hatte mit dem sie ihre Maschinen und Mitarbeiter auslasten konnte und ich war glücklich, dass ich kein großes Kapital in Anlagen investieren musste um meinen Traum von einem eigenen Energieriegel zu verwirklichen.

Wenn die Produktionsmittel also nicht den Engpass darstellen und wir uns Gedanken machen müssen ob es sinnvoll ist einer Idee Leben einzuhauchen, wie können wir das dann entscheiden?

Über einen möglichen Ansatz hatte ich schon geschrieben. Anstatt die vorhandene Nachfrage nach noch mehr profanem zu bedienen, kann man seine eigne Nachfrage nach Substantiellem erschaffen, indem man das entsprechende Angebot erschafft. Nur wenn wir genug kreative Schöpfer in der Gesellschaft haben, die durch ihr unablässiges Tun sinnvolle Werte erschaffen, erzeugen wir genug Nachfrage nach dem Substantiellem – im Gegensatz zu der überhöhten Nachfrage unserer aktuellen Gesellschaft nach Oberflächlichkeiten.

Ein weiterer Ansatz wäre es sich zum Ziel zu setzen 80% seiner Geschäfte mit den 20% der höchsten Bedürfnisse zu machen.

Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Unternehmen tun nichts anderes als diese Bedürfnisse zu erfüllen. Es gibt nach der Theorie von Maslow eine Hierarchie der Bedürfnisse, die sogenannte Maslowsche Bedürfnispyramide. Ganz unten stehen die physiologischen Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen, ein Dach über dem Kopf. Darüber kommen die Sicherheitsbedürfnisse nach körperlicher und mentaler Unversehrtheit. Es folgen die sozialen Bedürfnisse nach Liebe, Freundschaft und Gruppenzugehörigkeit. Auf der zweithöchsten Stufe stehen die Individualbedürfnisse nach Anerkennung und Geltung. Ganz oben an der Spitze steht das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Die ersten vier Stufen werden Defizitbedürfnisse genannt. Bei Nichtbefriedigung dieser Bedürfnisse können physische oder psychische Störungen auftreten. Die oberste Stufe der Selbstverwirklichung wird als Wachstumsbedürfnis definiert. Dieses kann nie wirklich befriedigt werden.

Die große Mehrheit der heutigen Unternehmen macht Geschäfte in einem von zwei Bereichen. Entweder in den unteren Rängen der Bedürfnispyramide – Wohnen, Transport, Essen, Energie. Die zweite Form ist das Geschäft nicht mit den Grundbedürfnissen der Menschen, sondern mit ihren Begehrlichkeiten und Sehnsüchten. Diese zwei Arten können sich z.B. überschneiden. Das Auto ist hier wieder ein gutes Beispiel. Wir haben ein Grundbedürfnis nach Mobilität, aber das findige Marketing der Autohersteller appelliert an unsere Sehnsüchte nach Status und Anerkennung und sorgt dafür, dass wir nicht irgendeine Mobilität wollen, sondern die Luxusvariante für 80.000€.

Wir Menschen können leider nicht sehr genau zwischen Bedürfnissen und Begehrlichkeiten unterscheiden und viele Unternehmen nutzen dies aus.

Wenn wir „gutes“ Business machen wollen, dann wären wir also gut beraten, wenn wir uns auf das Bedürfnis des Menschen nach Selbstverwirklichung konzentrieren würden. Es gibt noch viel Platz und Bedarf für Unternehmen die mit gutem Rat, psychologischer Unterstützung oder schön gestalteten Städten dienen können. Wir brauchen eine Gesellschaft in der es normal ist, dass wir uns mit unseren Emotionen beschäftigen und diese managen, dass wir starke Familien über Generationen hinweg aufbauen und erhalten, unseren Verstand kultivieren, Weisheit, Güte und Selbstbeherrschung erlangen.

Es kommt noch jede Menge Arbeit auf uns zu, verbreitete und umfassende Erfüllung zu erschaffen.

Das beste daran ist, wie ich schon weiter oben geschrieben habe, dass das Bedürfnis des Menschen nach Selbstverwirklichung nie wirklich befriedigt werden kann. Das heißt dass es jede Menge Platz und Arbeit für Unternehmen geben wird die sich auf dieses höchste Bedürfnis konzentrieren.

Also tu mir bitte einen Gefallen: Wenn du jemals etwas starten wolltest, wenn du jemals mehr mit deinem Leben anfangen wolltest als nur deinen Lebensunterhalt zu verdienen, dann starte ein „gutes“ Business. Ein toller Nebeneffekt ist, dass dieses Business gleichzeitig auch deine Selbstverwirklichung sein wird und du damit dein eigenes Bedürfnis danach befriedigst.

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So kriegst du garantiert jeden Job

Neulich habe ich auf der Arbeit selbst beobachten dürfen was der Unterschied zwischen jemandem ist, der seine Arbeit zwar macht, diese ihm aber grundsätzlich am Arsch vorbei geht und jemandem dem wirklich etwas an seiner Arbeit liegt. Nicht in dem Sinne, dass der eine seine fachliche Tätigkeit besser ausführt als der andere. Nein, fachlich gibt es keine großen Unterschiede. In dem Sinne, dass der eine emotionale Arbeit leistet und der andere nicht. Letzterem ist eigentlich nur wichtig, dass er einen möglichst stressfreien Tag hat. Bloß alle unangenehme Arbeit von sich schieben und in keine Themen involviert werden, die es erfordern, dass man schwierige Gespräche führen muss, dass man andere Leute von etwas überzeugen, motivieren muss, dass man sich selbst einbringen muss.

Firmen und insbesondere Großkonzerne hängen heutzutage extrem von den Leuten ab die gewillt sind Risiken einzugehen, die sich einbringen und gewillt sind emotionale Arbeit zu leisten.

Emotionale Arbeit ist die Art von Arbeit die nur emphatische Menschen leisten können. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Art von Arbeit mehr denn je brauchen. Und für genau diese Art von Arbeit bezahlen uns Firmen auch, sie haben es uns nur noch nicht deutlich genug gesagt und dementsprechend wissen wir das auch nicht. Wir sind der Meinung, dass wir aufgrund unserer tollen fachlichen Kompetenz oder aufgrund unserer langjährigen Erfahrung bezahlt werden. Das halte ich für einen Trugschluss.

Emotionale Arbeit zu leisten, bedeutet sich schwierigen Aufgaben zu stellen, sich mit Menschen zu verbinden, ein Risiko einzugehen, Initiative zu ergreifen, zu erfinden, zu verkaufen, sich selbst zu strecken und zu wachsen.

Dazu gibt es eine nette Geschichte:

Eines Tages holt ein alter Bauer seine zwei Söhne zu sich, um ihnen zu verkünden, wer den Hof erben soll, wenn er sich zur Ruhe setzt. ‚Der jüngere Sohn soll den Hof übernehmen‘, sagte der alte Bauer. Der ältere Sohn war außer sich vor Wut: ‚Was meinst du damit? Ich bin der ältere und habe den größeren Anspruch.

Okay‘, sagte der alte Bauer. ‚Du musst etwas für mich tun. Wir brauchen mehr Bestände. Kannst du zu Cibis Hof gehen und schauen ob er ein paar Kühe zum Verkauf hat?

Der ältere Sohn kam bald zurück und sagte: ‚Vater, Cibi hat 6 Kühe zu verkaufen‘.

Der alte Bauer dankte seinem Sohn großzügig für seine Mühe und wandte sich an den jüngeren Sohn: ‚Du musst etwas für mich tun. Wir brauchen mehr Bestände. Kannst du zu Cibis Hof gehen und schauen ob er ein paar Kühe zum Verkauf hat?

Der Sohn ging fort und kam bald wieder: ‚Vater, Cibi hat 6 Kühe zu verkaufen. Jede Kuh soll 2.000 Rupien kosten. Wenn wir mehr als 6 Kühe kaufen wollen, wird Cibi um 100 Rupien pro Kuh runtergehen. Er sagte auch, dass er nächste Woche spezielle Jersey-Rinder reinbekommt. Wenn wir es nicht eilig haben, könnte es sich also lohnen eine Woche zu warten. Wenn wir die Kühe jedoch dringend brauchen, kann er sie uns morgen liefern.

Der Vater dankte seinem jüngeren Sohn großzügig für seine Mühe. Er wandte sich an seinen älteren Sohn und sagte: ‚Das ist der Grund wieso dein jüngerer Bruder den Hof bekommen wird.

Das ist eine Demonstration von emotionaler Arbeit. Der jüngere Sohn hat nicht nur das getan was ihm aufgetragen wurde, er hat Initiative ergriffen und Verantwortung übernommen. Er hat sich voll eingebracht.

Die Zukunft einer Firma hängt davon ab, ob sie eine Kultur erschaffen kann, die emotionale Arbeit fördert und fordert. Nur Firmen die genug „emotionale Arbeiter“ haben, werden den Konkurrenzkampf der Zukunft überleben. In der Gesellschaft von morgen ist kein Platz mehr für mehrere Großkonzerne, die alle das gleiche machen und sich durch nichts von ihren Mitstreitern abheben. Wir können unsere Konkurrenz nicht durch noch mehr Gehorsam ausstechen. Wenn es nur darum geht eine Aufgabe zu erledigen und man das Ergebnis dieser Aufgabe messen kann, dann wird es immer jemanden geben der diese Aufgabe gehorsamer und vor allem billiger erledigen kann. Den Kampf um die Abwärtsspirale gen Boden kann man nicht gewinnen.

In China und Indien werden gerade Schwärme von gut ausgebildeten Fachleuten auf den Arbeitsmarkt gespült, die das Spiel der urdeutschen Tugenden von Pünktlichkeit, Fleiß und Ordnung viel besser spielen als wir. Wenn Deutschland in der Zukunft eine Wirtschaftsmacht bleiben will, dann dürfen wir dieses Spiel nicht spielen. Wir müssen das nächste Level erklimmen. Das bedeutet, dass wir lernen müssen uns unseren Ängsten zu stellen. Wir müssen uns solange in die Probleme lehnen, bis wir neue Erkenntnisse erhalten um diese zu lösen, anstatt davor weg zu scheuen. Wir müssen emotionale Arbeit leisten.

Es gibt einen Spruch der zu diesem Thema passt: „Der Unterschied zwischen einem Genie und einer normalen Person ist der, dass das Genie niemals ganz aufgibt. Er legt das Problem irgendwo im Hinterkopf ab und hält daran fest. Ab und zu wird es nach vorne geholt um darüber nachzudenken. Im Kontext neuer Eindrücke – die mit dem ursprünglichen Problem nichts zu tun haben – stößt das Genie auf eine Lösung. Währenddessen gibt die „normale Person“ endgültig auf und lässt das Problem komplett los.“

Wir müssen auch endlich lernen mit Fehlern umzugehen.

Nach meiner Beobachtung werden Fehler in der deutschen Arbeitskultur unterdrückt und totgeschwiegen. Nein, wir machen keine Fehler. Niemals. Doch! Wir sind Menschen und keine Maschinen! Natürlich machen wir Fehler. Viele sogar und das ist auch gut so. Nur aus Fehlern können wir lernen. Wer nicht genug Fehler macht, geht nicht genug Risiken ein. Wir müssen Fehler endlich als das akzeptieren was sie sind. Wir müssen sie offen auf den Tisch legen und produktiv diskutieren, ohne nach einem Schuldigen zu suchen oder Anklagen zu erheben. Wir müssen nach den wahren Ursachen forschen und uns nicht oberflächlichen Eitelkeiten hingeben.

Ich bin der Überzeugung, dass wir gerade dafür bezahlt werden emotionale Arbeit zu leisten. Genau das ist es was der Markt braucht. Den Rest unserer Aktivitäten, auf die wir uns allzu gerne etwas einbilden, könnten sonst auch dressierte Affen erledigen.

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Wieso Dein Leben eine billige Ausrede ist

Wenn es darum geht anderen Leuten zu vermitteln, dass man grob gesagt in der heutigen Zeit machen kann was man will, dann wird es brenzlig.

Es ist schwierig geworden. Und ich frage mich wieso eigentlich.

Wenn man so gemütlich bei einem Bierchen zusammensitzt und man dringt in die tieferen Regionen über den Sinn und Unsinn des Lebens vor, dann fangen viele Leute recht schnell an zu blocken. Sie geraten in Verteidigungsmodus. Vielleicht ist es einfach zu schwer den Gedanken zu akzeptieren, dass es wahr ist. Wieso tut man dann selber nicht das was man will. Wieso ist man selber in diesem Job gefangen den man nicht mag oder mit den Kollegen die man nicht mag oder mit dem Chef den man nicht mag oder einfach auch nur in der Stadt die man nicht mag?

Wieso sind wir unzufrieden?

Aber gehen wir nochmal in die Bier-Konversation zurück. Ich rede gerne über Themen der Selbstverwirklichung, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung. Wenn ich dann mit Freunden in tiefere Regionen dieses Stoffs vordringe, dann landet man meist dabei dass meine Gesprächspartner mit irgendetwas in ihrem Leben nicht zufrieden sind. Was für eine Überraschung! Wir sind Menschen. Wir sind immer mit irgendetwas unzufrieden. Ich finde es aber erstaunlich wie viele Leute mit ihren Jobs unzufrieden sind oder generell mit ihrer Lebensgestaltung. So als hätten sie selber überhaupt nicht darüber bestimmt. Beraubt ihres Mitspracherechts. Als habe Gott oder eine sonstige höhere Macht ganz eigenständig darüber geboten. Wenn ich dann in mein Horn des „du kannst dein Leben selbst in die Hand nehmen und es zu deinen Bedingungen leben“ stoße, kommen die Proteste sehr schnell.

„Aber ich kann meinen Job nicht kündigen. Ich habe Rechnungen zu bezahlen.“

„Ich kann jetzt aber nicht meinen Traumkörper haben. Die Kinder nehmen mich zu sehr ein. Keine Zeit für Sport“.

„Ich kann jetzt nicht 5 Wochen nach Australien fliegen. Mein Chef gibt mir niemals so viel Urlaub am Stück und wer kümmert sich dann um meine Katze?“

Alles Ausreden.

Leute mit Leidenschaft suchen nach Wegen Dinge möglich zu machen“ – Seth Godin

Wenn man wirklich seinen Job hasst, so, dass es einem körperliche Schmerzen bereitet jeden Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, dann findet man einen Weg seine Rechnungen zu bezahlen. Auch ohne diesen verhassten Job. Für mich bedeutet das meistens nur, dass die Leute entweder

  1. zu viel Langeweile haben und glauben ihren Job zu hassen, obwohl das in Wirklichkeit gar nicht stimmt

oder

  1. der Schmerz noch nicht groß genug ist – sie ihren Job also vielleicht nicht wirklich hassen, sondern einfach nur nicht mögen

oder

  1. voller Angst sind ein eigenverantwortliches Leben zu führen und die nötigen Veränderungen einzuleiten

Jede dieser drei Optionen habe ich bereits in Gesprächen erlebt, wenn Leute zugehört und sich darauf eingelassen haben ernsthaft über meine Fragen nachzudenken und diese auch ehrlich zu beantworten. Aber die weitaus interessantere Beobachtung für mich ist, dass die meisten Menschen gar nicht erst an diesen Punkt der Aufgeschlossenheit kommen. Viele fahren gleich die Mauern hoch und die Verteidigungsmaschinerie wird auf der Brustwehr aufgefahren. Man gerät schnell in Verteidigungsmodus und wenn man den Kampf erstmal begonnen hat, dann wird es umso schwieriger einen Rückzug zu machen. Verflucht sei unsere Sturheit und unsere Angst unser Gesicht zu verlieren!

Die bitter-süße Wahrheit

Vielleicht ist es einfach zu bitter zu akzeptieren, dass wir wirklich in einer Gesellschaft und in einer Zeit leben, in der wir buchstäblich machen können was wir wollen. Das würde nämlich bedeuten, dass es einen Grund hat wieso gerade wir nicht machen was wir wollen. Und der ist ziemlich hässlich und tut obendrein noch weh. Wir haben nicht den Mumm in den Knochen. Wir erstarren vor Angst bei dem ernsthaften Gedanken an eine einschneidende Veränderung in unserem Leben. Allein der Gedanke daran unsere gewohnte und lieb gewonnene Komfortzone zu verlassen treibt uns den Schweiß in kalten Kaskaden den Rücken runter. Und dann vergeht ein Tag, und dann noch einer, und noch einer, und noch einer, und wieder ist ein Jahr vergangen ohne dass wir unserem wirklichen Lebensziel auch nur einen Schritt näher gekommen wären.

Sich selbst zu verteidigen und sich viele Ausreden einfallen zu lassen und gegen meine Weltsicht zu argumentieren ist vielleicht immer noch einfacher zu ertragen als der Gedanke, dass man sich selbst hat hängen lassen. Dass man sich selbst versagt hat. Dass die eigenen Träume und Wünsche einem selber nichtmal so viel bedeuten, dass man gewillt ist für sie zu kämpfen. Oder auch nur etwas Ungemach in Kauf zu nehmen. Traurig. Schmerzhaft. Aber dennoch nicht weniger wahr.

Niemand zwingt dich eine gewisse Arbeit zu machen

Ich kann nachvollziehen wenn Leute sich wehren und als letzten Rückzugsort folgenden Spruch herunterleiern:

„Nicht jeder kann machen was er will.“

Oft in einem Atemzug mit:

„Irgendwer muss den Job machen“

Das sehe ich anders. Jeder kann heutzutage sprichwörtlich machen was er will. Ich rede von jungen, gebildeten Menschen die in der westlichen Hemisphäre leben. West-Europa, Amerika. Ich rede nicht von den Sklavenarbeitern in den Diamantenminen im Kongo oder den Strafarbeitern in den Gulags Russlands, die es anscheinend leider immer noch gibt. Wenn du wirklich Verantwortung für dein Leben übernimmst und dich deinen Ängsten stellst, weil es dir wichtig genug ist, dann kannst du das hier und jetzt.

Bezüglich der zweiten Aussage bin ich der Meinung, dass nicht jeder Job gemacht werden muss. Wir haben uns als Menschheit und Gesellschaft in den letzten 100 Jahren sehr stark entwickelt. Wir haben gute, neue Jobs geschaffen und das Bildungswesen stark vorangetrieben. Wir haben viele soziale Probleme gelöst und noch mehr neue geschaffen. Der Gesundheits- und Bildungsstandard sind enorm gewachsen und im Allgemeinen kann man als Einwohner eines Wohlstandslandes behaupten, dass es einem sehr gut geht und wir im wahrsten Sinne des Wortes in Wohlstand und Komfort leben.

Und die Zeiten werden noch besser werden. Wir befinden uns aktuell in Zeiten des exponentiellen Wachstums. Wir sind als Menschheit auf dem Sprung unser Leben immens zu verlängern – wer weiß vielleicht sogar bis zu Unsterblichkeit. Wir sind dabei eine multiplanetare Spezies zu werden und gottgleiche Fähigkeiten zu erwerben, der Symbiose aus Biotechnologie und Computerwissenschaften sei Dank.

Was sind „menschenwürdige“ Jobs?

Dementsprechend verschiebt sich auch die Grenze dessen was wir noch als einen menschenwürdigen Job ansehen. Viele Berufe werden aufgrund der stetig wachsenden Automatisierung und Vernetzung wegfallen. Auch diejenigen die heute als „sicher“ gelten und für die man eine hohe Qualifikation benötigt. Viele Jobs werden entweder von Maschinen ausgeführt oder wir werden lernen müssen ohne diesen „Service“ auszukommen. Noch im 19. Jahrhundert war es für viele gut betuchte aristokratische Familien undenkbar ohne einen Hausdiener auszukommen. Ich persönlich kenne keinen der so einen Job hat, einen solchen anstrebt oder zu so einem gezwungen wird.

Noch in den 1980’er Jahren hieß es dass LKW-Fahrer der sicherste Job überhaupt sei. Die Komplexität die es erfordert einen LKW sicher durch den chaotischen Straßenverkehr zu steuern und an sein Ziel zu bringen, sei so hoch, dass keine Maschine jemals diese Aufgabe so gut wie ein Mensch verrichten werden könne. Und doch sind die LKWs heute die ersten Vehikel die auf das autonome Fahren getestet werden und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis es für LKW Fahrer keine Jobs mehr geben wird. Und das ist auch gut so. Diese haben dann Zeit sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, neue Sachen zu lernen und Fähigkeiten zu erwerben die der Gesellschaft auf andere weise dienen. Fähigkeiten die sie persönlich und die Gesellschaft als Ganzes voran bringen können.

Wenn du deinen Job also nicht magst, mit deinem Körperbild unzufrieden bist, deine Beziehung dich annervt oder du sonstige Pläne für dein Leben hast, die für dich unerreichbar erscheinen – du hast es selbst in der Hand.

Kündige. Mach Sport. Arbeite an deiner Beziehung oder mach Schluss. Buche den Flug. Was auch immer du dir von deinem Leben erwartest. Pack deine Träume an. Mach dir einen Plan und setze diesen um. Schritt für Schritt. Eins nach dem anderen.

„Du musst nicht großartig sein, um zu starten. Aber du musst starten um großartig sein zu können.“ – Zig Ziglar

Memento mori. Gedenke zu sterben. Du hast nur dieses eine Leben. Nutze es. Verschwende es also nicht mit Dingen die dich unglücklich machen. Lebe!

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Vergiss deine Leidenschaft! Finde deinen Purpose

Heutzutage will dir jeder verklickern, dass du deine Arbeit mit Leidenschaft zu tun hast. Wenn du nicht mit Leidenschaft dabei bist, dann stimmt mit dir etwas nicht.

Das ist zum Teil richtig. Nur wer seine Arbeit gerne macht, macht sie auch gut. Wer seine Arbeit leidenschaftlich macht, wird sogar großartig darin werden und diese Arbeit unter Umständen nicht mehr sehr lange machen. Leute die großartige Arbeit leisten, waren, sind und werden immer folgendes bleiben: selten. Deshalb ist es oft so, dass du befördert oder abgeworben wirst, wenn Leute merken, dass du zu einer unverzichtbaren Person innerhalb deiner Organisation geworden bist.

Die spannende Frage ist, ob man zuerst Leidenschaft haben muss um hervorragende Arbeit zu leisten oder ob man erst hervorragende Arbeit leistet und dadurch Leidenschaft entwickelt. Das bekannte Henne-Ei Prinzip.

Wie entwickelt man Leidenschaft?

Cal Newport, der Autor des Buches „So Good They Can’t Ignore You“ vertritt die Meinung, dass man erst Leidenschaft für eine Sache entwickelt, wenn man wirklich hervorragend in ihr wird. Er meint, dass man nicht nur Spitzenleistungen in Jobs bringen kann, die auf dem Papier augenscheinlich gut aussehen, akademische Jobs wie Ingenieure, Wissenschaftler, Ärzte, Manager, Schauspieler, Musiker, Autoren, etc., sondern auch bei ganz „profanen“ und normalen Jobs wie Sekretär/innen, Mechaniker, Tischler, etc.

Nach Newport muss ein Job, zunächst einmal folgende Kriterien erfüllen, damit er in das Raster eines Jobs mit Erfüllungspotential fällt:

  1. Der Job muss einem Entwicklungsmöglichkeiten bieten, so dass man Fähigkeiten entwickeln kann, die einen von seinen Kollegen, Mitarbeitern oder Konkurrenten abheben
  2. Man muss etwas tun, von dem man überzeugt ist, dass es bedeutsam oder gut für die Welt ist.
  3. Man muss mit seinen Kollegen / Mitarbeitern gut auskommen

Kleine Randnotiz: Wenn man einen Job hat der gegen ein oder mehrere dieser Kriterien verstößt, sollte man kündigen.

Wenn man jetzt einen Job hat der die obigen Kriterien erfüllt, dann kann man viel Zeit in die bedachtsame Übung seiner Fähigkeiten stecken, die einen zu einem wertvollen und unverzichtbaren Teil seiner Organisation machen. Mit diesen neu entwickelten Fähigkeiten, kann man mehr Kontrolle in seinem Job einfordern. Dies ist essentiell um sich erfüllt oder glücklich zu fühlen. Man muss das Gefühl der Kontrolle haben, über das was man macht. Mit dem Mehr an Kontrolle ergeben sich wiederum neue Möglichkeiten und Gelegenheiten durch eine Beförderung oder einen neuen Job, der die logische Konsequenz und Fortführung der bereits eingeschlagenen Karriere darstellt, mit denen man noch mehr Kontrolle und Freiheit erlangen kann.

Mit diesem Ansatz ist es sehr viel wahrscheinlicher (berufliche) Erfüllung und Glück zu erlangen, als z.B. das bis dahin in einem Job erworbene Karrierekapital über Bord zu werfen und in einer völlig neuen Branche anzufangen.

„Richtig zu arbeiten“ schlägt die „richtige Arbeit“.

Das Handwerker Mindset

Wenn man dieser Philosophie folgt, dann muss man das „Leidenschafts-Mindset“ aktiv aufgeben und das „Handwerker-Mindset“ annehmen.

Beim Handwerker-Mindset konzentriert man sich darauf, was man selber der Welt zu bieten hat, wogegen das Leidenschafts-Mindset darauf abzielt was die Welt einem selber bieten kann. Das Handwerker-Mindset hat etwas Befreiendes: man lässt Selbstzentriertes hinter sich und anstatt sich zu fragen ob der Job das „Richtige“ ist, steckt man einfach die harte Arbeit rein um verdammt gut zu werden. Niemand schuldet einem eine großartige Karriere, man muss sich diese verdienen – und der Prozess ist nicht einfach.

Leidenschaft durch Erfolg

Wenn man dann mit dem richtigen Mindset und bedachtsamen Üben genug Fähigkeiten und Karrierekapital aufgebaut hat, welches man gegen mehr Kontrolle und Freiheit eintauschen kann, wird man auch ein erfülltes Arbeitsleben haben. Erst wenn man sich durch Kompetenz die Unabhängigkeit aufgebaut hat, wird man eine Leidenschaft für seine Arbeit entwickeln und dieser mit großer Freude nachgehen, da man in ihr einen höheren Sinn gefunden hat. Man muss erstmal in etwas gut sein, bevor man einen guten Job erwarten kann. Nicht umgekehrt.

Leidenschaft hält dich von deinem Potential ab

Wenn wir nur Sachen machen für die wir eine Leidenschaft hegen, dann besteht die Gefahr, dass wir anmaßend und selbstgefällig werden. Einmal an diesem Punkt angekommen, sind wir davon überzeugt, dass gewisse Arbeiten unter unserem Niveau liegen und von anderen Leuten erledigt werden sollten. Wir sind nicht mehr bereit die emotionale Arbeit zu leisten. Emotionale Arbeit zu leisten ist jedoch immens wichtig. Nur durch emotionale Arbeit (z.B. unangenehme Gespräche führen, die anderen Leuten zu blöd erscheinen, um sie selbst zu erledigen) beschäftigen wir uns mit allen Aspekten unserer Arbeit und werden zu einem absoluten Experten auf unserem Gebiet. Und noch viel wichtiger: man wird zu einer beliebten Anlaufstelle für Kollegen, Vorgesetzte und Mitarbeiter.

Nur so können wir unser volles Potential ausschöpfen. Wenn wir uns zu sehr auf unsere Leidenschaft konzentrieren, auf das was die Welt uns bieten kann, anstatt auf das was wir der Welt bieten können, werden wir immer hinter unseren Möglichkeiten zurückbleiben.

Finde deine Bestimmung und Bedeutung

Wie kann man jetzt also an den Punkt kommen, an dem man großartige Arbeit abliefert und dadurch ultimativ glücklich und erfüllt wird?

Anstatt sich auf Dinge zu konzentrieren für die man Leidenschaft hegt, kann man sich folgende Fragen stellen:

Womit kann ich etwas Bedeutendes leisten, dass anderen Menschen einen Nutzen bringt, glücklich macht oder sie einfach nur unterhält?

Welche Sache ist für mich so bedeutend, dass ich es anderen Menschen unbedingt sagen, zeigen oder sonst irgendwie vermitteln muss, weil ich davon überzeugt bin, dass es einen Nutzen bringt oder Mehrwert schafft?

Welche Fähigkeiten oder Talente habe ich, die sich weiter vertiefen und zu einem einzigartigen Skillset kombinieren lassen, die niemand anderes besitzt und wie kann ich diese nutzbringend einsetzen?

Wenn dich das Leben fragen würde was der Sinn deines Lebens ist, was würdest du dann antworten?

Um diese Frage beantworten zu können, musst du wissen was dein spezieller Sinn des Lebens ist. Du kannst dem Leben diese Frage nur durch deine Taten beantworten. Indem du Verantwortung für deine Taten und dein Leben übernimmst.

Mit dieser Lebensphilosophie werden wir uns vielleicht nicht nur immer mit Dingen beschäftigen für die wir vor Leidenschaft sprühen, aber wir werden wertvolle und nützliche Erfahrungen sammeln, die uns als Person wachsen lassen. Das ist die einzige Möglichkeit wirklich etwas zur Gesellschaft beizutragen. Und nur wenn wir einen echten Mehrwert für die Gesellschaft schaffen wird uns diese dafür entlohnen.

Auf welche Weise auch immer.

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Sei schlau und stelle Fragen wie der Teufel

„Die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deines Lebens“ – Tony Robbins

Welche Eigenschaften sorgen für ein erfolgreiches Leben?

Was ist überhaupt ein erfolgreiches Leben für mich?

Habt ihr euch diese Fragen auch schon gestellt? Ich habe in letzter Zeit vermehrt festgestellt, dass die Fragen die man sich in einem ruhigen Moment selber stellt, darüber bestimmen wo unser Fokus hingeht. Egal ob um zu reflektieren oder ein Problem zu lösen. Je mehr man darüber nachdenkt, welche Fragen man stellen sollte (und diese dann auch tatsächlich stellt), desto wahrscheinlicher, dass man die richtigen Antworten findet.

Das klingt im ersten Moment vielleicht kontra-intuitiv. Die meisten Menschen denken hart über möglich Lösungsansätze nach, wenn sie vor ein schwieriges Problem gestellt werden. Man kann Probleme aber oft viel eleganter lösen, wenn man zuerst darüber nachdenkt, welche Fragen man zu diesem Problem überhaupt stellen sollte. Oft sind es dann die offensichtlich ganz trivialen und „blöden“ Fragen, die die besten sind und zu der einfachsten Lösung führen.

Stelle „dumme“ Fragen

Die meisten Leute denken im ersten Schritt aber schon viel zu weit und überspringen die ersten paar, sehr wichtigen und anscheinend „offensichtlichen“ Fragen, die es sich nicht zu stellen lohnt.

Manchmal haben wir auch Angst diese „dummen“ Fragen zu stellen. Wir haben Angst uns zu blamieren, haben Angst, dass unsere Reputation oder Expertise leiden könnte. Vor allem aber haben wir Angst davor, was andere Leute über uns denken könnten oder uns sogar auslachen und hinter unserem Rücken über unsere „Dummheit“ lästern.

Ein paar Beispiele für solche Fragen:

„Wieso muss ich mich (müssen wir uns) überhaupt mit diesem Problem beschäftigen?“

„Wieso habe ich (haben wir) dieses Problem?“

„Wieso muss ich (müssen wir) das SO machen?“

„Welche Sache kann ich (können wir) angehen, die zunächst nichts mit meinem (unserem) konkreten Problem zu tun hat, die dieses aber als „Nebeneffekt“ löst?“

Euch werden sicherlich Situationen einfallen, in denen euch eine Frage auf der Zunge gebrannt hat, die ihr dann aber nicht gestellt habt, weil diese unangenehm erschien. Ein gutes Indiz ist immer euer Unbehagen. Je größer euer Unbehagen bei dem Gedanken eine Frage öffentlich zu stellen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es eine wirklich wichtige Frage ist, die unbedingt gestellt werden muss. Wenn ihr es nicht macht, wer dann?

Die 5 Wieso’s

Eine gute Möglichkeit den wahren Engpässen hinter den offensichtlichen Problemen (die vielleicht gar nicht das wahre Problem sind) auf die Schliche zu kommen, ist die Methode der „5 Wieso’s“.

Wenn man mit etwas konfrontiert wird, egal ob von außerhalb oder mit einem inneren Konflikt, sollte man fünf mal „Wieso“ fragen. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß man spätestens nach dem dritten mal keine Antwort mehr und es kommen Sätze wie „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „Weil Herr Schmidt (Autoritätsperson) das so gesagt hat“.

Das sind die schlechtesten Antworten überhaupt und ein Warnzeichen dafür, dass es in Wahrheit keinen guten Grund gibt.

Kinder machen das intuitiv. Manchmal fühlen wir uns so genervt von ihren vielen „Wieso’s“ und „Warum’s“, dass wir irgendwann einen Schlussstrich ziehen, indem wir eine Autorität zitieren, meistens uns selbst, wenn wir die Eltern sind. Diese „bewährte“ Taktik zieht sich dann bis ins Erwachsenenleben durch und wird auch dort gerne angewandt.

Kinder haben auf ihre Art eine gewisse Weisheit, die uns mit in die Wiege gelegt wurde. Beim erwachsen werden, geben wir uns aber meist dem sozialen Druck hin und reihen uns in die gesellschaftlichen Konventionen ein, die uns per ungeschriebenem Gesetz verbieten, unangenehme Fragen zu stellen. Wir wollen unseren sozialen Status wahren und nicht aus der „Herde“ ausscheren, weswegen wir uns willig fügen.

Wenn uns jedoch etwas wirklich am Herzen liegt, dann sollten wir Mut beweisen und solange „Wieso“ fragen, bis wir die tatsächliche Ursache aufgedeckt haben.

Mut bedeutet nicht, dass man keine Angst verspürt, ganz im Gegenteil. Es bedeutet zu handeln, obwohl man Angst hat.

Wenn du in deinem Leben außergewöhnliche Resultate erzielen willst, dann musst du außergewöhnliche Fragen stellen. Diese sind meist die einfachsten Fragen überhaupt und so offensichtlich, dass wir sie nicht stellen oder uns aus falschen Gründen zieren sie zu stellen.

Wenn dich dieser Artikel dazu angeregt hat ein paar „unangenehme“ Fragen zu stellen, und du bereit bist dein Leben selbst in die Hand zu nehmen, dann hole dir mein kostenloses Manifest zum Leben.

Das Leben ist simpel: die Macht der Klischees

Es gab mal eine Zeit da haben Menschen eine grundlegende, innere Weisheit besessen. Sie wussten instinktiv was richtig und was falsch ist. Die besonders Fähigen unter Ihnen hatten die Begabung diese Lebensweisheiten in ganz einfachen und prägnanten Aussprüchen festzuhalten.

Heutzutage haben wir die Fähigkeit verloren, die schönen und tiefen Wahrheiten hinter diesen Sprüchen zu erkennen. Entweder denken wir nicht gründlich über diese Sprüche nach und reflektieren Sie nicht anhand von konkreten Beispielen am täglichen Leben, um ihren tiefen Sinn darin zu erkennen, oder wir tun die Sprüche als bereits bekannt und somit profan ab. Der letztere Fall führt dann dazu, dass wir nicht wirklich daran glauben. Wir denken, dass das Leben doch nicht wirklich so einfach sein kann. Irgendwo muss es doch eine total raffinierte Formel geben, die nur die klügsten Köpfe dieser Welt verstehen und DIESE beinhaltet die wahre Essenz des Lebens. Doch das stimmt nicht, denn auch der Spruch „Das Leben ist simpel“ hat seine Berechtigung. Wir tendieren dazu das Leben überproportional komplex zu machen, weil wir meinen, dass etwas nur von Wert sein kann, wenn es möglichst komplex bzw. raffiniert ist. Dabei vergessen wir, dass die Schönheit meist in der Einfachheit liegt.

Die meisten Dinge im Leben sind simpel: einfach, unkompliziert, schlicht und leicht. Die Wahrheit des Lebens liegt in den Klischees. Das Problem an Klischees ist, dass wir sie zu solchen gemacht haben. Wir haben die schönen und simplen Wahrheiten von einst so überansprucht, dass es uns zu einfach vorkommt daran zu glauben, geschweige denn danach zu handeln. Und genau darauf kommt es im Leben an. Wissen existiert nur um Handlung zu implizieren. Ohne die Aktion ist jedes Wissen unnütz.

Schauen wir uns doch im Folgenden einige dieser „Klischees“ oder einfachen Sprüche an, die es wert sind tatsächlich befolgt zu werden oder zumindest in Ruhe über ihre tiefere Bedeutung reflektiert zu werden.

Carpe diem: Übersetzt eigentlich „Genieße den Tag“. Im allgemeinen Volksmund wird dieser Ausspruch jedoch als „Nutze den Tag“ gebraucht.

„Genieße den Tag“ hat eine wahrlich tiefe Bedeutung. In erster Linie steht es für eine möglichst einfache Lebensweise. Der größte Faktor, wieso wir Menschen (meist) nicht glücklich sind und nie genug haben, besitzen oder sind, ist unsere Vorstellungskraft. Wir leben in unserem Kopf eigentlich ständig in der Zukunft. Wir malen uns permanent Szenarien aus, die in der Zukunft liegen, und entweder eine übertriebene Wunschvorstellung (im positiven Sinne) oder ein düsteres Katastrophenszenario (im negativen Sinne), darstellen.

„Wenn ich noch dieses eine Projekt erfolgreich abschließe, dann werde ich die Gehaltserhöhung bekommen, dann werde ich endlich glücklich und zufrieden sein“.

„Wenn ich noch 5kg abnehme, dann werde ich endlich schlank sein und kann mein Leben genießen“.

„Wenn ich dieses und jenes für mein/e Haus/Wohnung besorge, dann fühle ich mich endlich angekommen.“

„Wenn ich noch 20.000€ spare, dann kann ich mir endlich mein Traumauto kaufen und dann werde ich glücklich sein.“

„Nur noch 5 Wochen durchhalten, dann ist endlich Urlaub und ich kann für 2 Wochen mein leben genießen“.

„Nur noch 25 Jahre arbeiten, dann kann ich endlich in Rente gehen und anfangen mein Leben zu leben.“

Kommt dir irgendwas davon bekannt vor? Das Problem dabei: Das wird NIE passieren.

Unser Gehirn ist nicht dazu programmiert, das Hier und Jetzt wahrzunehmen. Wir leben ständig entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Ein Moment ist unendlich kurz und gehört schon direkt der Vergangenheit an, sobald wir ihn auch nur wahrnehmen. Unser Gehirn erinnert sich dann daran. Jedoch können wir uns an Ereignisse nicht EXAKT so erinnern wie sie tatsächlich passiert sind. Wir verzerren sie in unserer Erinnerung unbewusst und vermischen sie mit unseren Emotionen und unserer ganz subjektiven Bewertung dieser Erinnerung. Unser Gehirn gaukelt uns aber vor, dass es sich um eine EXAKTE Reproduktion handelt. Diese verzerrte Erinnerung an Vergangenes bildet dann unsere Absprungbasis für die Projektion der Zukunft. Wir bilden uns ein, dass wir die Zukunft mit der gleichen Genauigkeit vorhersehen können, wie wir uns an vergangene Momente erinnern können. Und weil unsere Erinnerungen schon korrumpiert sind, sind unsere „Zukunfsvisionen“ auch verfälscht.

Im Moment zu leben, diesen wirklich zu fühlen und ihn zu genießen ist ein Grundpfeiler des Ausspruchs „Carpe diem“ und des Stoizismus im Allgemeinen. Dazu gehört viel Achtsamkeit und Bewusstsein. Meditation z.B. fördert die Achtsamkeit, damit unsere Fähigkeit im Moment zu leben und letztendlich unser Glücksempfinden.

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“: Die Bedeutung dieses Spruchs liegt eigentlich auf der Hand. So wie man andere Menschen behandelt, so wird man selber auch behandelt. Das liegt völlig klar auf der Hand und doch halten sich nur die wenigsten daran. Wenn man sich in seinem unmittelbaren, sozialen Umfeld umschaut, dann wundert es einen manchmal wie Menschen miteinander umgehen. Sogar unter Freunden oder Familienmitgliedern wird sich verbale, mentale Gewalt angetan, wo man sich nur fragen kann wieso und warum?

Dabei ist es so einfach. Wenn wir unsere Mitmenschen mit Respekt behandeln, ihnen immer Mut zusprechen und nur das Allerbeste von ihnen erwarten, dann werden sie 1.) diesem Anspruch gerecht und 2.) uns genauso behandeln.

Mit folgender Situationen im Job seid ihr bestimmt vertraut:

„Mein Gott, Kollege (oder Kunde) Schmidt ist einfach ein unausstehliches Aas. Ich komme mit dem einfach nicht zurecht. Wieso muss ausgerechnet ich mit dem zusammenarbeiten? Andere Leute haben es viel einfacher. Die haben nur die netten Kollegen (oder Kunden) abbekommen. So würde ich auch Höchstleistungen bringen können.“

Die Lösung ist ganz simpel. Ob bewusst oder unbewusst, merkt Kollege (oder Kunde) Schmidt, dass ihr mit ihm nicht richtig grün seid. Das wird er euch unterbewusst auch im direkten Umgang entgegenbringen. Wenn wir andere Menschen ändern wollen, dann müssen wir uns zuallererst selber ändern. Erst DANN ändern sich auch die anderen Menschen in unserem Umfeld.

Und wenn wir es einfach mit einem von Natur aus renitenten Menschen zu haben, gilt das gleiche Prinzip. Erst wenn wir wirklich daran glauben, dass dieser Mensch uns im Inneren wohl gesonnen ist und uns in Wirklichkeit nicht in die Pfanne hauen will, sondern produktiv mit uns zusammenarbeiten will, wir daraufhin unsere Einstellung und unser Verhalten gegenüber diesem Menschen ändern und ihn entsprechend behandeln, wird es Früchte tragen und nach einer gewissen Zeit wird uns dieser Mensch genauso behandeln. Es nützt aber nichts nur oberflächlich so zu tun und diesen Menschen für ein paar Tage nett zu behandeln und dann wieder in alte Umgangsformen und Muster zu verfallen. Unsere Mitmenschen sind schließlich nicht dumm und merken das.

Wenn wir unsere EINSTELLUNG von Grund auf positiv und optimistisch halten, dann wird das unausweichlich dazu führen, dass wir genauso behandelt werden wie wir andere behandeln.

Menschen die solche Eigenschaften besitzen, nennt man übrigens „charismatisch“. Das sind Leute zu denen wir uns hingezogen fühlen, von denen wir total begeistert sind und denen wir überall hin folgen würden. Wenn DAS keine erstrebenswerte Charaktereigenschaft ist, dann ist keine erstrebenswert.

„It’s your attitude, not your aptitude, which determines your altitude“

(Es ist deine Einstellung, nicht deine Begabung, welche deine Größe bestimmt).

„Iss’ mehr Gemüse“: Wenn man mit seinem Gewicht kämpft und um’s Verrecken nicht abnimmt, dann ist die Lösung einfach. Iss’ mehr Gemüse! Das ist nicht nur ein Klischee. Das ist eine Wahrheit! Wer mindestens eine Mahlzeit pro Tag durch eine Gemüse/Salat Mahlzeit ersetzt und regelmäßig Sport treibt (2-3mal pro Woche à 30-45 Minuten, so dass man auf 90 Minuten wöchentlich kommt, reichen schon aus!), wird unausweichlich abnehmen.

Niemand braucht eine Atkins Diät, Weightwatchers oder sonstigen, vermeintlich komplizierten Kram mit einem Plan. Verzichte einfach auf industriell hergestellte Lebensmittel. Am besten stellst du dir bei jedem Lebensmittel die Frage ob es dieses auch ohne die Lebensmittelindustrie gegeben hätte – falls die Antwort „Nein“ ist, Finger weg! Leg dir weniger auf den Teller. Iss’ langsam, kaue bedacht. Genieße dein Essen. Wenn die Portion aufgegessen ist und du satt bist, nimm dir keinen Nachschlag mehr. Bewege dich. Höre auf dein Bauchgefühl und deine Intuition. Wenn du nur diese einfachen Dinge beachtest und sonst nichts, bist du schon auf einem verdammt guten Weg.

Ich hoffe ich konnte euch zeigen, dass hinter den vermeintlich profanen Sprüchen sehr viel Wahrheit und Weisheit steckt. Es lohnt sich, sich für einen Moment die Zeit zu nehmen und über die tiefere Bedeutung dieser Sprüche nachzudenken. Und am allermeisten wird derjenige entlohnt, der sie auch anwendet und nach ihnen lebt.

Wollt ihr noch weitere Beispiele und Erläuterungen solcher Sprüche lesen? Kennt ihr selber vermeintlich einfache Sprüche, die in Wirklichkeit Lebensweisheiten sind?

Lasst mir gerne einen Kommentar dazu da.

Wer schneller lebt, lebt länger

Der Titel des heutigen Posts hört sich irgendwie komisch an, aber schauen wir uns doch mal folgenden Vergleich an:

Zwei identische Zwillinge benötigen um ein und die selbe Sache zu lernen unterschiedlich viel Zeit. Einer benötigt einen Tag und der andere benötigt ein Jahr. Derjenige der nur einen Tag benötigt um diese Sache zu lernen, hat 364 Tage mehr Zeit, andere, neue Dinge zu machen, zu lernen, zu meistern, zu unternehmen.

Für mich bedeutet das: Wer bereit ist immer mehr und schneller neue Sachen zu lernen und sich weiter zu entwickeln, hat mehr Zeit und lebt somit quasi länger. Oder um es an Einsteins Relativitätstheorie anzulehnen: Je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit, desto länger lebt man.

Ziemlich cool, was? Wie ist eure Meinung dazu?