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Eine Verhaltensweise welche Dich von anderen Entrepreneuren unterscheidet

Ok, seien wir mal ehrlich. Jeder liebt süße Katzenvideos. Sie sind überall – Facebook, YouTube, Instagram. Alle Social Media Kanäle sind voll davon. Ich muss gestehen, auch wenn ich Katzen gar nicht mag, dass diese Videos etwas hypnotisches an sich haben. Man kann gar nicht anders als diesen kleinen, süßen Biestern beim tapsigen Spielen zu zuschauen.

In der Business Welt heißt es immer, dass man den Leuten das geben soll was sie wollen. Oder anders ausgedrückt: Bediene die Nachfrage, dann hast du auch Erfolg. Das würde im obigen Beispiel übersetzt heißen, dass wir den Leuten noch mehr Katzenvideos, noch mehr „Endlich Freitag“ Memes und noch mehr Ehe-Witze geben sollen. Dafür gibt es einen Markt, keine Frage. Und es gibt Leute die mit solchen Sachen geschäftlich erfolgreich sind. Aber heißt das jetzt, dass das gleich alle machen sollen? Wo führt uns das als Individuen, die kontinuierlich nach Wachstum und Selbstverwirklichung streben, hin?

Für alle die sowohl für sich selber, als auch für die Gesellschaft als solche, in der wir als aktives Mitglied leben, etwas Bedeutenderes suchen, habe ich folgenden Ansatz:

Nicht die Nachfrage erschafft das Angebot, sondern das Angebot erschafft sich seine eigene Nachfrage!

Wie genau meine ich das?

Wenn wir obiges Beispiel betrachten, dann haben wir in einem kapitalistischen Sinne die Möglichkeit zwischen zwei Optionen zu wählen. Wir können uns auf die Seite der Versorger schlagen oder wir können zu Schöpfern werden.

Die Versorger bedienen nur den Markt. Kurz: Sie produzieren noch mehr Katzenvideos und andere kurzweilige Unterhaltung. Das ist der einfache Weg. Er ist sicher, weil der Markt die Nachfrage bereits bewiesen hat.

Kurzweilige Unterhaltung bringt uns als Individuen und auch als Gesellschaft aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Und dieser ist sehr schnell erreicht.

Katzenvideos werden wahrscheinlich niemals wirklich aus der Mode kommen, aber wenn du eins gesehen hast, hast du jedes gesehen und dann werden sie langweilig.

Die Alternative: zum Schöpfer werden. Ein Schöpfer ist jemand, der durch sein kreatives Tun seine eigene Nachfrage erschafft. Es ist ihm egal was gerade in Mode ist. Er verfolgt seine eigene Agenda. Wenn du erstmal deine Überzeugungen im Leben gefunden hast, dann solltest du diese auch vertreten. Damit meine ich nicht, dass wenn einmal der sehr unwahrscheinliche und seltene Fall eintritt, dass dich jemand aus dem Nichts heraus nach deinen Überzeugungen fragt, du sie ihm ganz offen und mutig mitteilst. Damit meine ich eher, dass du deine Ansichten aktiv vertrittst.

Was auch immer dein kreatives Ventil dafür ist – schreiben, zeichnen, fotografieren, filmen, tanzen, Produkte erfinden, anderen Menschen helfen. Wenn du jemals das Bedürfnis hattest dich selbst zu verwirklichen, deine Ideen umzusetzen, deine Kreativität einzusetzen, deine Träume zu leben, dann tu es einfach. Und genau hier liegt auch deine Chance, dein Leben zu deinen Bedingungen zu leben, dich selbst zu verwirklichen und ultimativ glücklich zu werden.

                                     „How we spend our days, is, of course, how we spend our lives“ – Annie Dillard

Nur wenn wir genug Schöpfer haben, die durch ihr unablässiges Schaffen die Gesellschaft mit Sinnvollem versorgen, werden wir die Nachfrage nach Substanziellem über das Oberflächliche erhöhen.

Jeder, auch Du, kann dazu beitragen, dass wir zukünftig mehr „gutes“ Business machen. Was auch immer das heißen mag, aber noch mehr Katzenvideos in meinem Facebook Feed ertrage ich einfach nicht mehr.

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