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Die Entdeckung und ihr Makel

Kürzlich haben meine Frau und ich einen Film auf Netflix gesehen – „The Discovery“.

Nein, das soll jetzt kein Filmreview werden. Ganz und gar nicht. Mir ist nur ein Aspekt in der Storyline aufgefallen, der so gar nicht behandelt wird und der mir einfach keine Ruhe gegeben hat. Damit ihr diesen Aspekt nachvollziehen könnt, muss ich doch etwas von der Story verraten.

Es geht um einen Wissenschaftler der „die Entdeckung“ gemacht hat, dass es nach dem Tod noch ein Leben gibt. Die Seele verlässt den Körper und wandert in ein neues Leben. Man stirbt also nicht wirklich. Nachdem der Wissenschaftler diese Entdeckung publik macht, begehen Millionen (!) Menschen Selbstmord, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

Dabei hat mich folgender Gedankengang nicht mehr losgelassen. Wenn jemand im aktuellen Leben nicht glücklich werden kann, nicht das bekommen, haben, tun, sein kann was derjenige will, was lässt diese Person dann davon ausgehen, dass sie es im neuen Leben schaffen kann?

Glücklich sein ist eine Einstellung und ein Skill den man üben muss! Wenn ich das in diesem Leben nicht schaffe, dann auch in keinem anderen. Zuerst muss ich die Entscheidung fällen glücklich sein zu wollen und dann muss ich mich darin üben mich immer wieder daran zu erinnern und glücklich zu bleiben.

Sicher gibt es Menschen die es schwer getroffen hat, mit ernsten Behinderungen oder Verletzungen, die tägliche, körperliche Leiden ertragen müssen. Aber das betrifft nicht zig Millionen Menschen. Die meisten trauen sich einfach viel zu wenig zu und sind der Meinung, dass sie leiden “müssen“, obwohl es dafür absolut keinen Grund auf der Welt gibt (körperliche Unversehrtheit vorausgesetzt).

Flucht ist niemals eine Lösung.

Jedesmal wenn ich mir denke „Mein Gott, muss das jetzt mir passieren? Wieso muss ausgerechnet ich durch diese Mühsal gehen? Kann es ausnahmsweise nicht jemand anderen treffen?“ schießt mir automatisch folgender Spruch in den Kopf:

„Wenn das Leben hart zu dir ist, wünsche es dir nicht leichter, wünsche dir stärker zu sein“.

Bring it on!

                            „Raise your Standard“ – Tony Robbins

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