Die lebensverändernde Magie des Scheiß-was-drauf

Kühlschranktür auf. Scheisse! Kein Käse mehr da. Der Laden um die Ecke hat noch 10 Minuten auf. Ein Blick nach unten. Klar, was auch sonst: die bequemste und damit schlabberigste Couch-Potato Shorts die man besitzt.

Scheiss was drauf. Ich muss niemandem gefallen, also renne ich eben schnell so in den Laden um meinen Käse zu holen. Kennst du das auch?

Einige Leute mögen zwar dumm schauen, aber was soll’s. Der Tag ist gelaufen, es ist Abend und ich will verdammt nochmal meinen Käse und habe keine Lust mir vorher eine ordentliche Jeans anzuziehen.

So oder so ähnliche Situationen gibt es zu Hauf in unser aller Leben. Oft schämt man sich für Sachen, für die man sich gar nicht schämen sollte. Die Gesellschaft schreibt sich selbst Konventionen vor, die auch nichts anderes sind. Eine gemeinsame Übereinkunft für eine Verhaltensregel, eine Vorgehensweise oder Norm. Das bedeutet aber nicht gleich, dass es Sinn machen muss oder gar für jeder Mann (oder Frau) gleichermaßen passend ist.

Konventionen sollten dich nicht davon abhalten dir selbst Gedanken darüber zu machen, was für dich passend oder unpassend ist, was gut mit deinem Charakter zusammen geht oder eben nicht.

Dafür gibt es ein ganz einfaches Heilmittel: Die lebensverändernde Magie des Scheiß-was-drauf. Oder noch viel schöner auf Englisch: The Life Changing Magic of Not Giving A Fuck!

Also, was brauchst du um dir diesen „Lebensstil“ anzueignen?

Kenne dich selber! Wenn du weißt wer du bist, für was du stehst und was du im Leben erreichen willst, dann handle auch danach! Wenn dir Klamotten, Autos, Uhren (oder im allgemeinen Statussymbole) scheiss egal sind, dann darfst du das ab und zu ruhig auch mal zeigen. Sich diese Lebenseinstellung anzueignen kann ungemein befreiend wirken.

Letztens waren meine Frau und ich in der Stadt unterwegs. Wir hatten unsere Kamera dabei und wollten ein paar coole Fotos und Videos machen. Klar, einige Leute mögen vielleicht dumm schauen, wenn man sich (z.B. als vlogger) ständig eine Kamera ins Gesicht hält oder für seine Insta Story andere Sachen abfilmt und dabei (scheinbar) wirres Zeug in die Kamera oder in das Smartphone spricht. Who cares? Leben und leben lassen sollte das Motto sein.

Wenn du Lust hast deine Kreativität auszuleben, dann mach das eben, ungeachtet dessen was andere Leute über dich denken könnten. Die meisten Leute in der Öffentlichkeit kennt man sowieso nicht, dann sollten wir auch nicht probieren ihnen zu imponieren, auf andere Art und Weise zu gefallen oder sie möglichst „ungestört“ zu lassen.

Ich denke wir sind nicht auf der Welt, um anderen Leuten zu gefallen. Wir haben unsere Zeit bekommen und diese sollten wir dafür verwenden unser „Ding“ zu machen.

Wollt ihr auch Mitglied im SWD-Club (Scheiß was drauf) werden?

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